Als ?viktorianische Malerei? wird die englische Malerei zwischen 1837 - 1901, der Regierungszeit Königin Victorias, bezeichnet. Während des ?Viktorianischen Zeitalters? florierte Großbritanniens Wirtschaft, es begann die britische ?Ära des Imperialismus?, Wohlstand und Sicherheit erreichte erstmals weite Teile der Mittelschicht. Auch in der Malerei ging man gänzlich neue Wege: 1848 schloss sich eine Gruppe von britischen Malern zu den Präraffaeliten zusammen. Ziel dieser Künstlergruppe war die Überwindung der formalen, logischen und strengen Strukturen des vorherrschenden Neoklassizismus zugunsten eines natürlichen, ausdrucksstarken, an Mittelalter und Renaissance angelehnten Stils. Ab den 1880er Jahren übte die Bewegung einen großen Einfluss in ganz Europa aus.
Zu den bekanntesten Malern des vorherrschenden Neoklassizismus gehörten Jacques-Joseph Tissot und Sir Lawrence Alma-Tadema, die hauptsächlich antike Szenen malten. Sir Lawrence Alma-Tadema gilt als der letzte große Star der viktorianischen Salonkunst. Der Wahlengländer holländischer Herkunft war so detailbesessen, dass über seine ?antiken Genrezenen? selbst Fachgelehrte staunten.
Die viktorianische Malerei wurde mit dem Aufkommen des deutschen Expressionismus und der klassischen Moderne zunehmend ignoriert und gewann erst ab den 1970er Jahren wieder an Popularität, als Gemälde von Sir Lawrence Alma-Tadema Rekordergebnisse bei Versteigerungen erziehlten.
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Viktorianische Malerei - Bilder Gemälde Kunstdrucke und Poster
Sir Lawrence Alma-Tadema - Bilder Gemälde Kunstdrucke und Poster
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