Der deutsche Maler Adolf Hölzel wurde am 13. Mai 1853 als Sohn als Sohn des Verlegers Eduard Hölzel im mährischen Olmütz geboren. 1868 beginnt Adolf Hölzel eine Lehre als Schriftsetzer in Gotha und malt seine ersten Bilder im privaten Zeichenunterricht. 1871 zog Hölzel mit seinen Eltern nach Wien, wo er die Wiener Akademie besuchte. Fünf Jahre später geht Adolf Hölzel nach München, um dort an der Akademie sein Kunststudium abzuschließen. 1888 zieht Hölzel von München nach Dachau und wird dort Mitglied der Künstlergemeinschaft "Neu-Dachau", deren Bilder stark vom Impressionismus geprägt sind. In dem Atelier seines verstorbenen Freundes Langhammer hält Adolf Hölzel Vorträge über Bild-Kompositionen, Bildaufbau, Bild-Flächenaufteilung, die Figur im Raume, etc. und unterrichtet auch den späteren deutschen Expressionisten Emil Nolde. Adolf Hötzel malte ? nachdem er einen Lehrstuhl an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart erhalten hatte - bereits vier Jahre vor Wassily Kandinsky eine abstrakte Bilder-Komposition.
Auch als Kunsthistoriker und ?theoretiker machte sich Adolf Hölzel einen Namen. Im ?Hölzel-Kreis" versammeln sich zahlreiche Schüler und Anhänger wie z.B. Max Ackermann, Oskar Schlemmer, Willi Baumeister, Johannes Itten, Otto Meyer-Amden, Hermann Stenner und Adolf Fleischmann. 1919 scheided Adolf Hölzel aus der Stuttgarter Akademie aus und geht in den Ruhestand. Am 17. Oktober 1934 stirbt Adolf Hölzel im Alter von 81 Jahren in Stuttgart. Heut gilt Adolf Hölzel als genialer Kunsttheoretiker und als der Wegbereiter der Abstraktion und modernen Malerei
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'Abstrakte Figuration' von Adolf Hölzel
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