Der Sohn aus einer Winterthurer Handwerkerfamilie war zunächst Schüler von Felix Meyer. 1741 trat er in die Zeichenschule von T Johann Grimm in Bern ein, deren Leitung er nach dem Tod von Grimm 1747 übernahm. Nach 1762 wandte er sich der Landschaftsmalerei zu. Die Schriften Albrecht von Hallers, Jean-Jacques Rousseaus und Salomon Gessners beeinflussten seine künstlerische Haltung. Für die Vervielfältigung seiner Landschaftsaquarelle entwickelte er das Verfahren der kolorierten Umrissradierung (die sog. «Aberlische Manier»). 1758 unternahm Aberli eine Reise ins Berner Oberland, 1759 hielt er sich in Paris auf, und 1774 reiste er zusammen mit Sigmund Freudenberger in den Jura. Goethe besuchte den Künstler auf seiner zweiten Schweizer Reise 1779. Aberli gilt als Vater der «Berner Kleinmeister».
Quelle: Bern im Bild 1660-1880
Cäsar Menz / Berchtold Weber
VDB Verlag Bern
Web links
Johann Ludwig Aberli - Wikipedia
Man muss das Auge lehren, die Natur zu betrachten.? Überlegungen...
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