Das Museum Musée Picasso gehört zu den bedeutenden Museen von Paris. Es befindet sich im Stadtteil Marais.
Im Museum sind ca. 250 Werke des Künstlers Pablo Picasso aus allen Perioden seines Lebens, vor allem Gemälde und Skulpturen, ausgestellt. Zu den Museumsbeständen gehört auch die einstige private Kunstsammlung Picassos mit den Gemälden u.a. von Georges Braque, Paul Cézanne, Henri Matisse, Joan Miró und Amedeo Modigliani. Diese Exponate haben seine Erben dem französischen Staat übergeben, um auf diesem Wege die Erbschaftssteuer zu entrichten. Dies wurde nach einem Gesetz aus dem Jahre 1968 möglich; nach einigen Quellen wurde dieses Gesetz - noch zu Lebzeiten Picassos - vorwiegend mit dem Ziel erlassen, für den französischen Staat einige Werke des Künstlers zu sichern.
Das Museum befindet sich im Hôtel Salé. Dieses liess Pierre Aubert, ein Einnehmer der Salzsteuer in den Jahren 1656 bis 1659 erbauen. Von der Tätigkeit des Bauherrns wird der Spitzname Salé ("gesalzenes") abgeleitet. Aufgrund der Affäre und des Prozesses des Finanzministers Fouquet im Jahre 1661 wurde auch Aubert ruiniert; es erfolgte ein häufiger Wechsel der Besitzer. In den Jahren 1668-1688 befand sich im Palast die Botschaft von Venedig. Seit dem Jahre 1962 gehört das Gebäude der Stadt Paris und ist seit dem Jahre 1968 denkmalgeschützt. In den Jahren 1976-1979 erfolgte eine umfangreiche Restaurierung.
Web links
Quelle: wikipedia.de
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