Der Maler Johannes Grützke wurde am 30. 9. 1937 in Berlin geboren und studierte von 1957 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Der Künstler malte im Stil eines neomanieristischen Realismus. 1965 wird Grützke Gründungsmitglied der 'Erlebnisgeiger'. 1965 ruft er zusammen mit den Malern M. Bluth, M. Koeppel und K.-H. Ziegler die Berliner "Schule der Neuen Prächtigkeit" ins Leben. Als Maler, Zeichner und Druckgraphiker schafft Grützke seit den sechziger Jahren ein Werk, das durch seine Konsequenz ebenso beeindruckt wie durch die Wahl seiner Motive und die souveräne Handhabung der Techniken. In seiner am Gegenständlichen orientierten Kunst geht es ihm darum, eine Idee malerisch so umzusetzen, als sei sie der Wirklichkeit entsprungen.
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