Der Fauvismus ist eine nachimpressionistische Stilentwicklung der französischen Malerei (1905-1907). Die "Fauves" (französisch, "Wilde") setzten anstelle der gebrochenen Farben des Impressionismus ungebrochene, leuchtende Farbwerte in Flächen nebeneinander, verzichteten jedoch völlig auf symbolischen Gehalt und sozialkritische Aussagen. Die Theorie, nach der die Fauves arbeiteten, besagt, dass Komplementärfarben zusammen eingesetzt die visuelle Farbwahrnehmung verstärken. Setzt man sie direkt nebeneinander, so entsteht dadurch die stärkstmögliche chromatische Wahrnehmung. Hauptvertreter des Fauvismus waren H. Matisse, A. Derain, A. Lhote, A. Marquet, M. de Vlaminck und R. Dufy.
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Weitere Informationen zum Kunststil Fauvismus
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