Der in Schweden geborene Viking Eggeling (1880 - 1925) war ein bekannter Experimentalfilmer, Maler und Kunstkritiker des Dadaismus und Futurismus. Eggeling arbeitet ab 1897 in Deutschland als Buchhändler, anschließend als freier Künstler in Paris. Während des 1. Weltkriegs arbeitete er als Lehrer für Zeichnen und Gymnastik in Zürich, wo im Kreis der Dadaisten erste Entwürfe für Bildrollen und musikalische Malerei entstanden. Anfang der zwanziger zog er nach Berlin, dass mit den nahen Bauhaus-Zentren Weimar und Dessau damals als die künstlerisch lebendigste und fortschrittlichste Stadt Europas galt. In Berlin lernte er Hans Richter kennen, der seit vielen Jahren einen großen Bekanntenkreis unter den interessantesten Künstlern aller Sparten hatte: Raoul Hausmann, Theo van Doesburg, Hans Arp, Kurt Schwitters, Piet Mondrian, George Grosz und Man Ray. Alle diese Künstler lieferten auch Beiträge für die von Hans Richter herausgegebene Zeitung "G", so dass Heute häufig auch von der "G"-Gruppe gesprochen wird. Allerdings fanden die Zusammenkünfte nicht unter dem Zeichen einer organisierten Gruppe statt, sonder der Zusammenhalt kam eher durch die gemeinsame Ablehnung des überholten Expressionismus. Viking Eggeling starb im Alter von nur 45 Jahren in Berlin.
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Weitere Informationen zu Viking Eggeling unter www.medienkunstnetz.de
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