Jean-Baptiste-Siméon Chardin (1699 - 1779) war ein französischer Maler und gilt als einer der bedeutensten Koloristen des 18. Jahrhunderts. Chardin wurde als der Sohn eines Möbeltischlers geboren. Er lernte zunächst bei Pierre-Jacques Cazes die Historienmalerei, ohne daran wirklich Freude zu finden. Später wurde er von Noël-Nicolas Coypel in die Naturmalerei eingeführt. Chardin wurde von Nicolas Largillière entdeckt, nachdem er sich künstlerisch autodidaktisch weiterentwickelt hatte. Chardins Bilder sind zeigen einfache Dinge und wirken undramatisch aber ernst. Seine Abkehr von der hoch geachteten Historienmalerei und die Hinwendung vor allem zu Stilleben brachten ihm gesellschaftlich wenig Anerkennung. Diese Geringschätzung gipfelte darin, dass ihm die Pension aus seiner Tätigkeit als Schatzmeiser der Akademie der Künste in Paris von dem Direktor Jean-Baptiste Marie Pierre versagt wurde.Mit der Abnahme seiner Sehkraft wandte sich im späteren Leben der Pastellmalerei zu.
Web links
Bilder von Jean-Baptiste-Siméon Chardin im J. Paul Getty Museum, Los Angeles
Bilder von Jean-Baptiste-Siméon Chardin in der Alten Pinakothek, München
Bilder von Jean-Baptiste-Siméon Chardin im Detroit Institute of Arts
«
zurück zur Übersicht
Bilder Kunstdrucke Poster und Gemälde von " Jean-Baptiste Siméon Chardin " anzeigen